Die Werkstatttage im HandWerk im Februar 2021

Berichte aus der 8.3 und der 8.5

Warum begeben sich die achten Klassen eigentlich mitten im Bremer Winter auf die lange Reise in den Bremer Westen?

„Die Werkstatttage sind dazu da, um sich verschiedene Handwerksberufe anzuschauen.“

 

Im Handwerk in der Schongauer Straße kann man diese alle unter einem Dach kennen lernen!

Wegen der geltenden Coronaregeln mussten die Klassen zusammenbleiben und es konnte nicht jede Person ihre Wunschberufe wählen.

Macht nichts, denn alle Gruppen lernten ein Gewerk kennen, das alle kennen und das in den letzten Wochen viele vermissten.

Frisör

In dem Beruf Friseur haben wir auch Fingernägel lackiert, außerdem Lockenwickler eingedreht und ich durfte die Haare einer Mitschülerin herrichten.“

 

„Bei der Maniküre werden zuerst die Nägel gefeilt, dann werden die Hände in ein Handbad für ca. 5-10 Minuten gelegt. Nach dem Handbad wird die Haut der Nägel mit den Hufstäbchen zurückgeschoben, danach kommt die Handmassage, dafür wird eine Handcreme benutzt. Nach der Massage muss man die Hände in Handtücher einwickeln, damit die Creme einwirkt.“

 

Andere, viel robustere Werkzeuge, kamen hier zum Einsatz:

Metallwerkstatt

„Am Montag hatten wir das Thema Metallbau. Wir haben als Erstes einen Kreis aus Metall geschnitten und danach haben wir eine Blechbox gebaut.

Am Dienstag haben wir Schlüsselanhänger, ebenfalls aus Metall, gebaut.“

 

Leiser und ebenfalls sehr kreativ ging es in diesem Gewerk zu.

Maler

„Am Mittwoch haben wir in den Beruf des Malers reingeschnuppert. Wir haben gelernt, wie man Oberflächen vor dem Malen abklebt, und haben dann eine Platte farblich gestaltet.“

„Zuallererst haben wir uns den Beruf Maler noch einmal genauer angeschaut. Anschließend sollten wir ein bemaltes Holzbrett mit mehreren Schichten weißer Farbe übermalen. Zwischen dem Auftragen der Schichten musste die Farbe trocknen.

Am nächsten Tag sollten wir uns erstmal ausdenken, was wir malen wollen. Nachdem man sich entschieden hatte, sollte man mit dem Zeichnen der einzelnen Formen anfangen. Wenn man mit dem Zeichnen fertig war, kommt das Abkleben dran, beim Abkleben ist Feinarbeit angesagt. Nach dem Abkleben mischt man sich Farben, z B gelb und rot = orange und fängt mit dem Malen an.“

 

Auch Computer gehören zum Handwerk und man muss lernen, sie richtig zu nutzen.

EDV

„Am Donnerstag haben wir uns mit dem Beruf des EDV-Informatikers beschäftigt und das Word-Programm genauer kennengelernt. Wir haben viele Funktionen dieses Programms, das fürs Schreiben gemacht ist, kennengelernt und auch angewendet. Solche Programme nennt man „Textverarbeitungsprogramme“.

Am Freitag haben wir in Zweierteams eine Powerpoint-Präsentation erstellt und vorgetragen. Das Programm Powerpoint ist sehr vielseitig und interessant.“

„Zuallererst haben wir uns eine Power-Point-Präsentation angeschaut, wie man es richtig macht, was man weglassen kann und was da sein muss. Anschließend sollten wir eine eigene Präsentation erstellen und sie am Ende auch präsentieren.“

Fazit:

„Mich persönlich hat das Handwerk nicht so sehr angesprochen. Es gab spannende Tage, vor allem EDV-Informatik war super. Aber im Großen und Ganzen war das Handwerk nichts für mich, trotzdem war es eine Erfahrung wert.“

„Am besten hat mir Friseur gefallen, denn ich mag gerne Haare gestalten, auch bei anderen Menschen. Und das hat mir richtig Spaß gemacht!“

 „Mir hat gut gefallen, dass die Dozenten/Dozentinnen alle nett waren. Mir hat nicht so gut die Arbeit mit dem Metall gefallen.“

„Mein Tipp an euch Schüler, wenn ihr in Zukunft an den Werkstatttagen teilnehmt: Lasst euch auf die Berufe ein, auch wenn‘s mal nicht so viel Spaß macht.“

 

Für den Jahrgang:

Emma Dahnken

Lias Gerke

Justin Merz

Lucas Volmajer

 

Mit Frau Herzog und Herrn Donker